{"id":6017,"date":"2021-12-02T19:17:44","date_gmt":"2021-12-02T17:17:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/?p=6017"},"modified":"2021-12-02T19:17:44","modified_gmt":"2021-12-02T17:17:44","slug":"business-messaging-messenger-im-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/business-messaging-messenger-im-unternehmen\/","title":{"rendered":"Business Messaging: Messenger im Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung im Arbeitsleben, die nicht zuletzt durch die Corona-Krise noch mal beschleunigt wurde, macht die effiziente digitale Kommunikation zur Grundlage f\u00fcr eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Hier lohnt sich f\u00fcr viele Unternehmen der Einsatz einer Messenger-App. Doch einfach WhatsApp herunterladen und loslegen funktioniert nicht \u2013 Unternehmen m\u00fcssen sich auch in der internen Kommunikation DSGVO-konform verhalten. Deshalb gilt es, den Business Messenger wohl durchdacht auszuw\u00e4hlen. Im heutigen Beitrag nennen wir Ihnen gute Gr\u00fcnde f\u00fcr die Kommunikation per Messenger im Unternehmen und geben Ihnen Tipps zur Auswahl und Nutzung.<\/p>\n<h2>Messenger im Unternehmen \u2013 was spricht daf\u00fcr?<\/h2>\n<p>In der Corona-Krise mussten Unternehmen auf Remote-Work umstellen: Mitarbeitende waren und sind im Home-Office, die Kommunikation musste dennoch am Laufen bleiben. F\u00fcr solche F\u00e4lle, aber auch grunds\u00e4tzlich zum Vereinfachen von Abstimmungs- sowie Kommunikationsprozessen sind Messenger eine gute Alternative zur E-Mail: Das Smartphone hat man f\u00fcr gew\u00f6hnlich immer dabei, alle, die angesprochen werden sollen, erfahren Dringliches zeitnah. Ebenso bieten viele Business Messenger Desktop-Versionen ihrer Apps an. Doch auch die z\u00fcgige Kommunikation mit Dienstleistern, Kunden oder Lieferanten wird durch Messenger vereinfacht.<\/p>\n<p>Interaktionen und ein soziales Miteinander \u2013 auch auf digitalem Wege \u2013 f\u00f6rdern dar\u00fcber hinaus das Wir-Gef\u00fchl im Unternehmen. Das erh\u00f6ht nicht nur die Motivation der Belegschaft, sondern kann dazu beitragen, die Produktivit\u00e4t ebenfalls zu steigern: Dokumente sollen z\u00fcgig zum Kunden gelangen, der sich jedoch auf Dienstreise befindet, ein Video-Call mit Partnern sorgt f\u00fcr eine schnelle Abstimmung oder der Vertrieb schickt Informationen an die Buchhaltung \u2013 per Messenger alles kein Problem. Alle Mitarbeitenden lassen sich gemeinsam oder gezielt einzeln erreichen; Messenger vereinfachen den Zugang zu relevanten Informationen.<\/p>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/sites\/default\/files\/2021-07\/210701_bcs-navigator-2021.pdf\">Studie des Digitalverbands Bitkom<\/a> (PDF) zeigte im Mai 2021, dass 66 Prozent aller Unternehmen Messenger f\u00fcr die interne sowie externe Kommunikation nutzten \u2013 ein Plus von 50 Prozent zum Vorjahr. Allerdings braucht es zweierlei, um Messenger im Unternehmen erfolgreich zu etablieren: Sichere Endger\u00e4te und Business Messenger, die rechtssicher \u2013 allem voran DSGVO-konform \u2013 genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Messenger im Unternehmen und die Gesetze<\/h3>\n<p>Die Rechtslage ist komplex: personenbezogene Daten wollen genauso gesch\u00fctzt werden wie Gesch\u00e4ftsgeheimnisse. Werden bei der internen oder externen Kommunikation Datenschutzvorgaben verletzt, drohen mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Sanktionen von bis zu 4 Prozent des weltweiten Vorjahresumsatzes oder 20 Millionen Euro \u2013 je nachdem, was h\u00f6her ausf\u00e4llt. Hinzu k\u00f6nnen Schadenersatz- sowie Unterlassungsanspr\u00fcche kommen, wenn betroffene Personen ihre Rechte bei Datenschutzverletzungen geltend machen. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das <a href=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/2021\/07\/27\/ttdsg-kommt-welche-aenderungen-bringt-das-neue-gesetz\/\">Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG)<\/a> sind weiter zu beachten (die DSGVO hat Vorrang vor den telekommunikationsrechtlichen Spezialregeln aus dem TTDSG \u2013 wenn es sich nicht um \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche elektronische Kommunikationsdienste handelt, wie es bei Messengern der Fall sein soll).<\/p>\n<p>Doch auch das Gesetz zum Schutz von Gesch\u00e4ftsgeheimnissen (GeschGehG) muss beachtet werden: geheime Informationen sind mit angemessenen Ma\u00dfnahmen zu sch\u00fctzen. Problematisch beim Einsatz von Messengern im Unternehmen sind diverse Punkte:<\/p>\n<ul>\n<li>Neben Kommunikationsinhalten sollen auch Metadaten gesch\u00fctzt werden.<\/li>\n<li>Das \u00dcbermitteln von Daten an Drittl\u00e4nder ist problematisch \u2013 etwa beim \u00dcbermitteln der Kontaktverzeichnisse. Beachten Sie, dass das Privacy Shield, auf das sich leider noch immer diverse Messenger-Anbieter st\u00fctzen, keine G\u00fcltigkeit hat. Pr\u00fcfen Sie auf Angemessenheitsbeschl\u00fcsse der EU; die Alternative sind die neuen <a href=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/2021\/09\/23\/drittlanduebermittlung-transfer-impact-assessment-tia-und-neue-standardvertragsklauseln\/\">Standardvertragsklauseln<\/a>.<\/li>\n<li>Das Trennen von privater und gesch\u00e4ftlicher Kommunikation sowie betriebsinternen und \u2013externen Informationen muss Besch\u00e4ftigten eingesch\u00e4rft werden.<\/li>\n<li>Unternehmen \u2013 einschlie\u00dflich aller Mitarbeitenden, die den Business Messenger verwenden \u2013 m\u00fcssen \u00fcber grundlegende rechtliche Kenntnisse verf\u00fcgen, um nicht gegen die oben erw\u00e4hnten Gesetze zu versto\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die DSGVO verpflichtet Unternehmen, in der Gestaltung ihrer Kommunikation ein \u201eangemessenes\u201c Datenschutzniveau umzusetzen. Zieht das Verarbeiten personenbezogener Daten keine oder geringe Risiken f\u00fcr die Rechte und Freiheiten Betroffener nach sich, so ist das Schutzniveau \u201eangemessen\u201c. Auch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsgeheimnisse verlangt der Gesetzgeber \u201eangemessene\u201c Geheimhaltungsma\u00dfnahmen. Diese k\u00f6nnen sich mit denen zum Schutz personenbezogener Daten \u00fcberschneiden: eine umfassende Verschl\u00fcsselung etwa sch\u00fctzt in beiden F\u00e4llen \u201eangemessen\u201c, ist jedoch nur ein Baustein f\u00fcr sicheres Messaging im Unternehmen.<\/p>\n<h2>\u00dcberlegungen: So finden Sie den richtigen Messenger<\/h2>\n<p>Es w\u00e4re sch\u00f6n einfach, wenn Sie sich lediglich einen Messenger empfehlen lassen m\u00fcssten, der alle Anforderungen erf\u00fcllt \u2013 leider ist es nicht so leicht. Denn je nach Organisation unterscheiden sich die Anspr\u00fcche an den Business Messenger. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bereitstellung: M\u00f6chten Sie eine SaaS- oder eine selbstgehostete L\u00f6sung? Beides hat Vor- und Nachteile \u2013 bei ersterem sparen Sie Wartungsaufwand, selbstgehostete L\u00f6sungen liefern Ihnen jedoch volle Datenhoheit.<\/li>\n<li>Einsatzzweck: Setzen Sie den Messenger im Unternehmen ausschlie\u00dflich intern oder auch extern ein? Welches Budget planen Sie ein? Ist die Nutzung zeitlich limitiert? Welche Funktionen sind Ihnen wichtig?<\/li>\n<li>Installationsumgebung: Wird der Messenger ausschlie\u00dflich auf Dienstger\u00e4ten oder auf privat und dienstlich gemischten Smartphones installiert? Soll ein Client f\u00fcr den Browser das Abrufen von Chats \u00fcberall und plattformunabh\u00e4ngig erm\u00f6glichen?<\/li>\n<li>Rechtliches: Schlie\u00dfen Sie mit Dienstanbietern einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV; z. B. bei SaaS) oder einen Vertrag zur gemeinsamen Verantwortlichkeit (Joint Controller Agreement; JCA; z. B. beim Nutzen von Online-Diensten)? Beim AVV bleiben Sie Verantwortlicher; Dienstanbieter werden Auftragsverarbeiter und d\u00fcrfen Daten damit nur zu Ihren Zwecken bzw. in Ihrem Auftrag verarbeiten. Beim JCA sind Sie gemeinsam mit dem Dienstanbieter verantwortlich; der Dienst verfolgt dabei eigene Zwecke. Sie m\u00fcssen Zust\u00e4ndigkeiten regeln, also wer welche Datenschutzpflichten wie zu erf\u00fcllen hat.<\/li>\n<li>Datenschutzleitlinie: Interne Richtlinien sollten in der Datenschutzleitlinie dar\u00fcber hinaus aufgenommen werden. Mitarbeitende haben so stets Einblick in ihre Rechte und Pflichten. Geregelt werden sollten mitunter:\n<ul>\n<li>Gestatten Sie private Kommunikation? Tipp: Die meisten Business Messenger erlauben das Einrichten von Gruppen. Hier k\u00f6nnen auch private Gruppen eingerichtet werden, in denen der arbeitgeberseitige Zugriff ausgeschlossen wird, w\u00e4hrend beispielsweise die Kommunikationsgruppe mit externen Kunden von leitenden Angestellten \u00fcberwacht wird.<\/li>\n<li>Inhalte sollten verschl\u00fcsselt und getrennt von anderen gespeichert werden. Backups m\u00fcssen ebenfalls verschl\u00fcsselt sein. Kl\u00e4ren Sie, ob die Datensicherungen auf Ihren Servern oder lokal auf den Endger\u00e4ten gespeichert werden.<\/li>\n<li>Identit\u00e4ts- und Authentizit\u00e4tsnachweise m\u00fcssen zur Identifikation von Kontakten m\u00f6glich sein. Zu regeln ist auch der Zugang zur App, etwa per Nutzernamen und Passwort zuz\u00fcglich Zwei-Faktor-Authentifizierung.<\/li>\n<li>Sicherheitsrelevante Konfigurationen sollten bereits voreingestellt sein, bevor der Messenger praktisch im Unternehmensalltag eingesetzt wird. Definieren Sie diese Voreinstellungen und formulieren Sie es, falls Sie m\u00f6chten, dass Nutzende diese Einstellungen nicht \u00e4ndern.<\/li>\n<li>Kommunizieren Sie die unternehmenseigenen Vorstellungen von Privatsph\u00e4re: D\u00fcrfen Mitarbeitende IDs oder Pseudonyme nutzen, falls dies in Ihrem Unternehmenskontext sinnvoll erscheint? Sind Profilbilder verpflichtend oder optional? Regeln Sie auch die Angabe von E-Mail-Adressen, Mobilfunknummern und weiteren Details.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Interne Analysen f\u00fcr den Messengereinsatz<\/h3>\n<p>\u00dcberlegen Sie anschlie\u00dfend, welche Daten Sie beim Business Messaging verarbeiten: Besch\u00e4ftigtendaten mit gro\u00dfer Sicherheit, wenn Sie intern kommunizieren. Kommen auch Daten Dritter hinzu? Gesch\u00e4ftsgeheimnisse oder Daten besonderer Kategorie wie etwa Gesundheitsdaten? Haben Sie diese Informationen zusammengetragen, gilt es, das Datenschutz- und Geheimhaltungsniveau zu bestimmen, um \u201eangemessene\u201c Schutzma\u00dfnahmen ergreifen zu k\u00f6nnen. Daf\u00fcr teilen Sie alle potenziell betroffenen Daten in Schutzklassen ein.<\/p>\n<p>Zeigt Ihre Analyse, dass Sie h\u00e4ufig sensible Dokumente per Messenger austauschen, beispielsweise Auftr\u00e4ge oder andere Gesch\u00e4fts- sowie Handelsbriefe, dann steht ein professionelles Datenmanagement im Fokus der Funktionalit\u00e4t. M\u00f6chten Sie den Messenger im Unternehmen deshalb einf\u00fchren, weil Sie die informelle und\/ oder private Kommunikation st\u00e4rken wollen, setzen Sie Vertraulichkeit in den Vordergrund Ihrer \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>Durch Ihre Analyse wissen Sie, wof\u00fcr Sie den Messenger im Unternehmen einsetzen. F\u00fcr diese Zwecke ben\u00f6tigen Sie auch eine Rechtsgrundlage. Einwilligungen sind gerade im Besch\u00e4ftigtenkontext kritisch: Sie m\u00fcssen freiwillig und informiert abgegeben werden, m\u00fcssen widerrufbar und nachweisbar sein. Ein Ausschluss aus der Kommunikation als Konsequenz der fehlenden Einwilligung oder Weisungen von F\u00fchrungskr\u00e4ften lassen die Freiwilligkeit beim Einwilligen vermissen. Als weitere Rechtsgrundlagen kommen zum Beispiel Vertr\u00e4ge, rechtliche Verpflichtungen (Aufbewahrungsfristen beispielsweise) oder auch das berechtigte Interesse in Frage.<\/p>\n<h2>Business Messenger durchleuchten<\/h2>\n<p>Sie haben nun die interne Seite analysiert \u2013 das ist nur ein Teil der notwendigen Transparenz. Der andere Teil folgt nun: Sie sammeln Informationen \u00fcber verschiedene Dienste, damit Sie eine Risikobewertung durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Datenschutzerkl\u00e4rung: Lesen Sie die Rechtstexte, also die Datenschutzerkl\u00e4rung und die Nutzungsbedingungen. Lassen Sie sich Fragen von Ansprechpartnern des Messenger-Dienstes beantworten \u2013 so k\u00f6nnen Sie gleich die Reaktionszeiten und den Support testen.<\/li>\n<li>Transparenz der Anbieter: Pr\u00fcfen Sie dar\u00fcber hinaus, ob Sicherheitseigenschaften sowie technische und organisatorische Ma\u00dfnahmen (TOM) von den Anbietern bereitgestellt werden. Haben Sicherheitsaudits von unabh\u00e4ngiger Stelle stattgefunden? Ist der Quellcode \u00f6ffentlich einsehbar und wird dieser aktuell gehalten?<\/li>\n<li>Technische Funktionsweisen: Pr\u00fcfen Sie die technischen Funktionsweisen des Messengers. Viele Anbieter bieten den Download entsprechender Dokumentationen auf ihren Websites an.<\/li>\n<li>Zugriffsberechtigungen: Lassen sich die Berechtigungen, auf die die Messaging-App zugreifen m\u00f6chte, mit der Funktionsweise erkl\u00e4ren? Sie d\u00fcrfen stutzig werden, wenn die App mehr Berechtigungen als notwendig einfordert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sind Sie in Ihrer Analyse zu dem Schluss gekommen, dass die Nutzung des Messengers im Unternehmen ein geringes oder normales Risiko mit sich bringt, sind Sie in der Pflicht, die Pr\u00fcfung regelm\u00e4\u00dfig zu wiederholen. Geht ein hohes Risiko mit der Datenverarbeitung einher, m\u00fcssen Sie eine Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung (DSFA) durchf\u00fchren. Dies ist etwa der Fall, wenn der Standort von Nutzenden getrackt wird oder Gesundheitsdaten verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Dienstanbieter, die Transparenz zeigen und belegen k\u00f6nnen, dass Daten ausschlie\u00dflich fl\u00fcchtig verarbeitet und unmittelbar wieder gel\u00f6scht werden, sind zu bevorzugen. Denn so wird auch Ihr Aufwand zum Umsetzen von Betroffenenrechten deutlich geringer, \u00fcber die Sie sich ebenfalls Gedanken machen m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>Zusammenfassung: Messenger im Unternehmen<\/h2>\n<p>Sie sehen: Sie haben viel zu tun, wenn Sie f\u00fcr Ihre interne oder externe Kommunikation einen Messenger im Unternehmen einsetzen m\u00f6chten. Vielleicht erstellen Sie ein internes \u201eTeam Messenger\u201c, in dem auch Rechtsexperten daf\u00fcr sorgen, dass der Messengereinsatz in Ihrem Unternehmen rechtssicher erfolgt. M\u00f6chten Sie Unterst\u00fctzung f\u00fcr dieses Projekt? Z\u00f6gern Sie nicht, <a href=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/#kontakt\">Kontakt zu uns<\/a> aufzunehmen \u2013 gerne beraten wir Sie umfassend!<\/p>\n<p>Im Folgenden fassen wir die Punkte zur Auswahl eines Messengers f\u00fcr Ihr Unternehmen zusammen \u2013 gerne k\u00f6nnen Sie diese Zusammenfassung wie eine Checkliste nutzen:<\/p>\n<ul>\n<li>On-Premise- oder SaaS-L\u00f6sung?\n<ul>\n<li>Technische Kompetenzen der Anbieter pr\u00fcfen<\/li>\n<li>AV- oder JC-Vertrag?<\/li>\n<li>Welche Garantien werden geboten? EU-Standardvertragsklauseln (SCC, Standard Contractual Clauses)? Wie werden die TOM umgesetzt? Wie die technischen Details?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Soll der Messenger im Unternehmen f\u00fcr die interne oder externe Kommunikation eingesetzt werden?\n<ul>\n<li>Welche Datenkategorien werden verarbeitet?<\/li>\n<li>Werden Daten auf Dienst- oder privaten Ger\u00e4ten verarbeitet?<\/li>\n<li>Welche Kosten kommen auf das Unternehmen zu? Welche Funktionen werden daf\u00fcr geboten? Welche \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Auf welchen Rechtsgrundlagen st\u00fctzt sich die Verarbeitung?\n<ul>\n<li>Bei der internen Kommunikation?<\/li>\n<li>Bei der externen Kommunikation?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Wie transparent zeigen sich die Dienstanbieter?\n<ul>\n<li>Wie sind die Rechtstexte (Datenschutzerkl\u00e4rung, Nutzungsbedingungen, Lizenzbestimungen) gestaltet?<\/li>\n<li>Welche Dokumentationen existieren (TOM, DSFA bei hohem Risiko, Quellcode, Audit-Ergebnisse usw.)?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Was unternehmen Dienstanbieter f\u00fcr die Datensicherheit? Was k\u00f6nnen Sie als Organisation (Endger\u00e4te-Sicherheit, Datenschutzleitlinie usw.) dazu beitragen?\n<ul>\n<li>Verschl\u00fcsselung von Inhalten, Metadaten, Kontaktverzeichnissen, Backups?<\/li>\n<li>Daten\u00fcbermittlung in Drittstaaten? Speicherorte?<\/li>\n<li>Authentisierung, Kontakt-Verifikation?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Was unternehmen Dienstanbieter f\u00fcr die Datenminimierung? Was k\u00f6nnen Sie als Organisation (Datenschutzleitlinie) dazu beitragen?\n<ul>\n<li>Metadaten, Registrierungsdaten usw.?<\/li>\n<li>App-Berechtigungen?<\/li>\n<li>Tracking und Standortdaten \u2013 bei hohem Risiko DSFA bedenken.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Findet ein Datentransfer ins Ausland statt? Falls in Drittstaaten:\n<ul>\n<li>Angemessenheitsbeschluss oder Standardvertragsklauseln?<\/li>\n<li>Technische sowie rechtliche Transfergarantien?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Wie gehen Dienstanbieter und Sie selbst als Organisation mit dem Management von Daten um?\n<ul>\n<li>Speicherung der Daten?<\/li>\n<li>Wie gew\u00e4hrleisten Sie die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrit\u00e4t und Verf\u00fcgbarkeit?<\/li>\n<li>Wie erfolgt das Management der Endger\u00e4te?<\/li>\n<li>Wie setzen die Dienstanbieter und Sie als Unternehmen die Betroffenenrechte um?<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung im Arbeitsleben, die nicht zuletzt durch die Corona-Krise noch mal beschleunigt wurde, macht die effiziente digitale Kommunikation zur Grundlage f\u00fcr eine erfolgreiche Zusammenarbeit. 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