{"id":6449,"date":"2023-06-05T14:24:37","date_gmt":"2023-06-05T12:24:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/?p=6449"},"modified":"2023-06-05T14:24:37","modified_gmt":"2023-06-05T12:24:37","slug":"browsertest-runde-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/browsertest-runde-2\/","title":{"rendered":"Browsertest Runde 2"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir in unserem letzten Beitrag die Big Player Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox unter die Lupe genommen haben, nehmen wir uns diesmal die mobilen Browser <strong>Apple Safari, Chrome Mobile <\/strong>und <strong>DuckDuckGo<\/strong> vor.<\/p>\n<p>Unser Schwesterblog der <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/browsertest-2023-safari-chrome-mobile-und-duckduckgo-im-vergleich\/9812\"><strong>PSW GROUP<\/strong><\/a> besch\u00e4ftigt sich erneut ausf\u00fchrlich mit den Aspekte <strong>Usability<\/strong> und <strong>Sicherheit<\/strong>.<\/p>\n<p>Auf dem Markt gibt es eine F\u00fclle an mobilen Browsern. Jedes Smartphone kommt bereits mit einem vorinstallierten Browser auf den Markt. Bei iOS-Ger\u00e4ten ist das die mobile Version von <strong>Safari<\/strong> und bei Android-Ger\u00e4ten ist standardm\u00e4\u00dfig <strong>Google Chrome<\/strong> f\u00fcr Android vorhanden. Aber es gibt noch viele weitere mobile Browser zur Auswahl, aus denen Ihr Euren Favoriten ausw\u00e4hlen k\u00f6nnt, z.B. <strong>DuckDuckGo, Opera Mini<\/strong> oder <strong>Brave, <\/strong>aber auch Exoten, wie<strong> Dolphin<\/strong>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Warum ist der Schutz Eurer Daten so wichtig?<\/h2>\n<p>Wir alle teilen t\u00e4glich eine Menge pers\u00f6nlicher Informationen \u00fcber unsere mobilen Ger\u00e4te. Von unseren Standorten bis hin zu unseren Kreditkartennummern. Es gibt viele Arten von Daten, die wir sch\u00fctzen m\u00fcssen. Wenn Ihr Euch nicht um die Sicherheit eurer Daten k\u00fcmmert, kann das schwerwiegende Folgen haben. Ein Hacker k\u00f6nnte Eure Bankdaten oder gleich Eure komplette Identit\u00e4t stehlen. Deshalb ist es so wichtig, einen Browser zu w\u00e4hlen, der Eure Daten sch\u00fctzt. Indem Ihr einen Browser ausw\u00e4hlt, der Eure Daten verschl\u00fcsselt und vertraulich behandelt, k\u00f6nnt Ihr sicher sein, dass Ihr gesch\u00fctzt seid. Also, bevor Ihr das n\u00e4chste Mal online geht, denkt daran: <strong>Der Schutz Eurer Daten sollte immer an erster Stelle stehen!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Apple Safari<\/h2>\n<figure id=\"attachment_6496\" aria-describedby=\"caption-attachment-6496\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-6496\" src=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Safari_browser_logo.svg_-150x150.png\" alt=\"Safari Browser Logo\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Safari_browser_logo.svg_-150x150.png 150w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Safari_browser_logo.svg_.png 234w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6496\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Wikipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Apple-Mitbegr\u00fcnder <strong>Steve Jobs<\/strong> stellte Safari am 7. Januar 2003 auf der Macworld Expo in San Francisco vor. Safari ist mit einem <strong>Marktanteil von 26,85 %<\/strong> weltweit der Standard-Browser von Apple f\u00fcr iPhones und iPads und wird von den meisten Nutzern genutzt. Es ist erst seit der Version 6 im Juli 2012 <strong>exklusiv<\/strong> f\u00fcr die Betriebssysteme des Herstellers verf\u00fcgbar, davor konnte man den Browser auch auf Windows nutzen. Jede Aktualisierung von iOS oder macOS bringt in der Regel auch ein <strong>gr\u00f6\u00dferes Update f\u00fcr den Browser<\/strong> mit sich.<\/p>\n<p>Wie er mit gesammelten Daten umgehen soll, kann man direkt <strong>im Browser konfigurieren<\/strong> &#8211; und zus\u00e4tzlich\u00a0 in den <strong>allgemeinen Einstellungen<\/strong>\u00a0des Betriebssystems.<\/p>\n<p>Folgende Daten werden standardm\u00e4\u00dfig an Apple \u00fcbermittelt:<\/p>\n<ul>\n<li>keine<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Wir waren genauso erstaunt. Bitte schaut Euch dazu gerne mal den Blog-Beitrag vom Kollegen <a href=\"https:\/\/www.kuketz-blog.de\/safari-datensendeverhalten-ios-app-browser-check-teil19\/\">Mike Kuketz<\/a> an, der das Sendeverhalten von Apples Safari untersucht hat.)<\/p>\n<p>Die folgenden Daten <strong>werden bei Einwilligung erfasst<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Diagnose<\/span><\/span><\/li>\n<li>Tracking-Cookies<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die folgenden Daten werden indirekt \u00fcber Suchmaschinen erfasst:<\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Standort<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Browser-Verlauf (indirekt \u00fcber die Suchmaschine)<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Nutzungs\u00addaten<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Diagnose<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Benutzer\u00adinhalte<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Kennungen<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h3>Privates Surfen<\/h3>\n<p>Sobald Ihr die Option <strong>&#8222;Privates Surfen&#8220;<\/strong> in Safari aktiviert, werden keine Daten dar\u00fcber gespeichert, welche Websites Ihr besucht oder welche Informationen Ihr m\u00f6glicherweise im Browser automatisch ausf\u00fcllt. Auch die Tabs, die Ihr ge\u00f6ffnet habt, <strong>werden nicht auf iCloud gespeichert<\/strong> oder <strong>mit anderen Ger\u00e4ten synchronisiert<\/strong>. Websites haben au\u00dferdem keine M\u00f6glichkeit, Informationen auf Eurem Ger\u00e4t zu \u00e4ndern. Allerdings kann es sein, dass einige Dienste, die normalerweise auf bestimmten Websites verf\u00fcgbar sind, <strong>anders funktionieren,<\/strong> solange die Option &#8222;Privates Surfen&#8220; aktiviert ist.<\/p>\n<p>Wenn Ihr &#8222;Privates Surfen&#8220; aktiviert, wird in der Adressleiste ein dunkler Hintergrund angezeigt, anstelle des \u00fcblichen hellen. Beachtet dies als <strong>klaren Hinweis<\/strong> darauf, dass die Funktion aktiviert ist und Safari alle von Euch besuchten Seiten anonymisiert.<\/p>\n<h3>Sichere Suchmaschine<\/h3>\n<p>In Safari stehen mit Google, Microsoft Bing, Yahoo, DuckDuckGo und Ecosia standardm\u00e4\u00dfig f\u00fcnf Suchmaschinen zur Auswahl. Unter iOS und iPadOS tippt man in den Einstellungen von Safari auf <strong>\u201eSuchmaschine\u201c<\/strong> und w\u00e4hlt dort einen der Suchanbieter aus. Die Voreinstellung bei Apple ist <strong>Google<\/strong>. Daf\u00fcr zahlt Google einen <strong>nicht unerheblichen Betrag<\/strong> an Apple. Alle Begriffe, die in das Adress- und Suchfeld von Safari eingegeben werden, werden an die in den Einstellungen ausgew\u00e4hlte Suchmaschine gesendet &#8211; auch wenn noch keine Suche durchgef\u00fchrt wurde, funkt der Browser bereits an die ausgew\u00e4hlte Suchmaschine. Je nach Suchmaschine werden dabei auch weitere Informationen wie <strong>IP-Adresse<\/strong> und <strong>Standort<\/strong> gespeichert und <strong>Cookies<\/strong> auf dem Ger\u00e4t abgelegt, anhand derer der Nutzer identifiziert werden kann. Wer datensparsam suchen m\u00f6chte, sollte die Standardeinstellung \u00e4ndern und beispielsweise <strong>DuckDuckGo<\/strong> oder <strong>Ecosia<\/strong> w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Unter iOS und iPadOS l\u00e4sst sich in Safari <strong>keine Website als Startseite<\/strong> festlegen. In diesem Fall f\u00fcgt man die Website der Suchmaschine den Favoriten von Safari hinzu oder legt sie als <strong>Shortcut<\/strong> auf den Home-Bildschirm. Dazu tippt man auf den Teilen-Button und w\u00e4hlt entweder <strong>\u201eAls Favoriten sichern\u201c<\/strong> oder <strong>\u201eZum Home-Bildschirm\u201c<\/strong> aus.<\/p>\n<p>Ihr solltet auch die <strong>Safari-Vorschl\u00e4ge deaktivieren<\/strong>. Wenn Ihr Suchbegriffe eingebt, schl\u00e4gt Euch Safari Websites, Orte in der N\u00e4he, Apps, iTunes-St\u00fccke und \u00c4hnliches vor. Dabei werden <strong>personenbezogene<\/strong> <strong>Daten<\/strong> und <strong>Ortsdaten<\/strong> an Apple \u00fcbertragen.<\/p>\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Toptreffer vorab laden ausschalten<\/h4>\n<p>In den Einstellungen von Safari findet Ihr den Punkt <strong>&#8222;Toptreffer vorab laden&#8220;<\/strong>. Wenn Ihr diese Option aktiviert, l\u00e4dt Safari automatisch die Website des ersten Treffers, noch bevor Ihr darauf klickt. Apple geht hierbei davon aus, dass Ihr immer auf den ersten Suchtreffer klicken werdet. Dies kann jedoch bedeuten, dass bei jeder Suche, die Ihr durchf\u00fchrt <strong>(und das sind oft mehr, als man denkt)<\/strong>, unn\u00f6tige Daten heruntergeladen werden, die zu einem erh\u00f6hten Verbrauch Eures Datenvolumens und der Batterieleistung f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Daher unser Tipp:<\/strong> Deaktiviert diese Funktion einfach in den Safari-Einstellungen. So spart Ihr nicht nur Zeit und Daten, sondern auch Energie.<\/p>\n<h3 id=\"toc-4\" class=\"toc\">Tracking vermeiden<\/h3>\n<p>Cookies sind an sich keine schlechte Erfindung: In den kleinen Textdateien speichern die besuchten Websites die Einstellungen, die der Nutzer auf der Seite vorgenommen hat. So merkt sich zum Beispiel ein Forum, welche Diskussionsbeitr\u00e4ge man zuletzt gelesen hat, sodass man beim n\u00e4chsten Besuch mit den neuen Beitr\u00e4gen fortfahren kann. Und Onlineshops verwenden Cookies zur Verwaltung des Warenkorbs, ohne Cookies ist ein Einkauf gar nicht mehr m\u00f6glich. Auf der anderen Seite k\u00f6nnen Cookies aber auch dazu dienen, <strong>den Weg des Nutzers im Internet zu verfolgen<\/strong>. Dazu werden beispielsweise durch Werbung auf einer Website automatisch Cookies im Browser gespeichert, ohne dass der Nutzer die Werbung angeklickt haben muss, sogenannte <strong>Third Party Cookies<\/strong>. Mit Ihrer Hilfe k\u00f6nnt Ihr auf anderen Websites identifiziert und verfolgt werden <strong>(Cross Site Tracking)<\/strong>.<\/p>\n<p>Um dies zu verhindern, hat Apple 2017 die <strong>Intelligent Tracking Prevention (ITP)<\/strong> f\u00fcr Webkit und damit f\u00fcr Safari eingef\u00fchrt und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Unter anderem werden nun <strong>Third Party Cookies generell blockiert<\/strong>. Nur Cookies, die von Websites stammen, die Ihr selbst aufgerufen habt, werden von Safari gespeichert. Allerdings auch nicht unbegrenzt. Denn wenn Ihr eine Seite nicht wiederholt aufruft, werden die Cookies der Website <strong>nach sieben Tagen deaktiviert<\/strong>.<\/p>\n<p>Um Cross-Site Tracking zu verhindern, muss unter iOS und iPadOS in den Einstellungen von Safari die Option <strong>\u201eCross-Site Tracking verhindern\u201c<\/strong> aktiviert werden. Zus\u00e4tzlich kann auf Mac, iPhone und iPad die Option <strong>\u201eIP-Adresse vor Trackern verbergen\u201c<\/strong> aktiviert werden. Dann verhindert Safari, dass die eigene IP-Adresse an bekannte Tracker weitergegeben wird.<\/p>\n<h3>Datenschutzbericht<\/h3>\n<p>Auf dem iPad und dem iPhone kann der <strong>Datenschutzbericht<\/strong> auf dem Safari-Startbildschirm angezeigt werden. Um den Datenschutzbericht zu aktivieren, tippt Ihr auf der Startseite auf <strong>\u201eBearbeiten\u201c<\/strong> und aktiviert den Schieberegler neben <strong>\u201eDatenschutzbericht\u201c<\/strong>.\u00a0Nun erscheint auf der Startseite der Datenschutzbericht. Klickt Ihr diesen an, seht Ihr eine <strong>\u00dcbersicht<\/strong>, wie viele und welche Tracker versucht haben, ein Nutzerprofil zu erstellen und von Safari daran gehindert wurden. Zus\u00e4tzlich seht Ihr die Anzahl der Tracker f\u00fcr die besuchten Websites.<\/p>\n<h3 class=\"Name\" aria-controls=\"aria-iph839330e21\">iCloud Privat-Relay<\/h3>\n<p>M\u00f6chtet Ihr Eure IP-Adresse komplett verschleiern, ohne Einschr\u00e4nkungen bei besuchten Websites oder Trackern? Dann solltet Ihr <strong>iCloud+<\/strong> in Anspruch nehmen. Hier k\u00f6nnt Ihr unter den iCloud-Einstellungen den <strong>&#8222;Private-Relay&#8220;<\/strong> aktivieren und zwischen zwei Optionen f\u00fcr den <strong>&#8222;IP-Adressen Standort&#8220;<\/strong> w\u00e4hlen: Entweder behaltet Ihr Euren allgemeinen Standort bei, was die Standardeinstellung ist, oder Ihr w\u00e4hlt <strong>&#8222;Land und Zeitzone verwenden&#8220;<\/strong>. Bei ersterem wird eine anonymisierte IP-Adresse mit eurem ungef\u00e4hren geografischen Standort zugewiesen, bei letzterem wird lediglich das Land und die Zeitzone verwendet. In Safari selbst k\u00f6nnt Ihr in den Einstellungen <strong>zwei Optionen w\u00e4hlen<\/strong>, um eure IP-Adresse zu verbergen: entweder f\u00fcr Tracker und Websites oder nur f\u00fcr Tracker.<\/p>\n<h3>Betrugswarnung<\/h3>\n<p>Aktiviert die Option <strong>&#8222;Betrugswarnung&#8220;<\/strong> in Safari, um euch vor <strong>Phishing-Versuchen<\/strong> zu sch\u00fctzen. Wenn Ihr eine verd\u00e4chtige Website besucht, die den Anschein erweckt, eine legitime Institution wie eine Bank oder ein E-Mail-Provider zu sein, kann dies eine Falle sein. Betr\u00fcger sind darauf aus, pers\u00f6nliche Daten wie Benutzernamen, Passw\u00f6rter und andere Account-Informationen zu stehlen. Doch mit der &#8222;Betrugswarnung&#8220; erhaltet Ihr bei einem solchen Phishing-Versuch eine <strong>Warnung in eurem Browserfenster<\/strong>. Safari gibt Euch somit das n\u00f6tige R\u00fcstzeug an die Hand, um Euch vor <strong>Betrug und Identit\u00e4tsdiebstahl<\/strong> zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Datenschutzwahrende Werbungsmessung<\/h3>\n<p>Dank der <strong>datenschutzwahrenden Werbungsmessung<\/strong> von Safari k\u00f6nnen Websites und Werbetreibende nachvollziehen, wie oft ihre Anzeigen angeklickt oder angesehen wurden. Dabei wird aber immer Eure Privatsph\u00e4re gesch\u00fctzt. Safari sendet hierf\u00fcr lediglich <strong>anonymisierte Zuordnungsberichte<\/strong>, bei denen Eure IP-Adresse verschleiert wird. Es erfolgt <strong>keine Speicherung von Daten<\/strong> und auch <strong>keine Verwendung von Cookies<\/strong>. Zudem werden die Berichte willk\u00fcrlich zwischen 24 und 48 Stunden verz\u00f6gert \u00fcbermittelt. Pers\u00f6nliche Daten bleiben unber\u00fchrt und werden nicht offengelegt.<\/p>\n<p>Falls Ihr die Option &#8222;Datenschutzwahrende Werbungsmessung&#8220; dennoch deaktivieren m\u00f6chtet, geht dies nat\u00fcrlich ganz einfach. Geht einfach auf &#8222;Einstellungen&#8220; und w\u00e4hlt dort den Reiter &#8222;Safari&#8220; aus. Hier k\u00f6nnt Ihr dann &#8222;Datenschutzwahrende Werbungsmessung&#8220; deaktivieren.<\/p>\n<h3>Apple Pay pr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Wenn Ihr <strong>Apple Pay<\/strong> auf Eurem iPhone, iPad oder Eurer Apple Watch nutzt, kann eine App oder Website pr\u00fcfen, ob das Ger\u00e4t dadurch unterst\u00fctzt wird. Doch Ihr k\u00f6nnt ganz einfach verhindern, dass Websites diese Pr\u00fcfung durchf\u00fchren. Geht daf\u00fcr einfach auf Euer iOS- oder iPadOS-Ger\u00e4t und \u00f6ffnet die Einstellungen. In den Einstellungen findet Ihr dann &#8222;Safari&#8220; und darin den Reiter <strong>&#8222;Datenschutz &amp; Sicherheit&#8220;<\/strong>. Hier habt Ihr die M\u00f6glichkeit, die Option <strong>&#8222;Apple Pay pr\u00fcfen&#8220;<\/strong> zu deaktivieren, was bewirkt, dass Websites keine Pr\u00fcfung durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 class=\"typography-subpage-article-body-subhead article-body-subhead\">Passwort\u00fcberwachung<\/h3>\n<p>Safari pr\u00fcft regelm\u00e4\u00dfig, ob die Passw\u00f6rter, die in Eurem Schl\u00fcsselbund gespeichert sind, eventuell von einem <strong>Datenmissbrauch<\/strong> betroffen sind. Hierf\u00fcr werden sichere Verschl\u00fcsselungsverfahren verwendet, um eine Abgleichung Eurer Passw\u00f6rter mit einer <strong>\u00f6ffentlich verf\u00fcgbaren Liste von gehackten Passw\u00f6rtern<\/strong> durchzuf\u00fchren. Sollte Safari ein gef\u00e4hrdetes Passwort erkennen, werdet Ihr von Eurem Ger\u00e4t <strong>benachrichtigt<\/strong>. Es ist wichtig zu betonen, dass Eure Passwortdaten und Informationen <strong>niemals<\/strong> an Apple oder andere Dritte weitergegeben werden.<\/p>\n<h3 class=\"typography-subpage-article-body-subhead article-body-subhead\">Social Widget Tracking-Schutz<\/h3>\n<p>Kommentarfelder und Social-Media-Widgets, wie Buttons zum Teilen oder Liken, sind in vielen Websites eingebettet. Diese Widgets k\u00f6nnen auch dazu verwendet werden, Euer Verhalten beim Surfen zu verfolgen, auch wenn Ihr sie nicht aktiv nutzt oder darauf klickt. In erster Linie <strong>blockiert Safari dieses Tracking standardm\u00e4\u00dfig<\/strong> und verhindert, dass Social Widgets auf Eure Identit\u00e4t zugreifen, bis Ihr ihnen <strong>ausdr\u00fccklich die Erlaubnis dazu erteilt<\/strong>. So bleiben Eure pers\u00f6nlichen Informationen sicher, w\u00e4hrend Ihr im Internet surft.<\/p>\n<h3>Vorl\u00e4ufiges Fazit<\/h3>\n<p>Insgesamt ist Safari ein Browser von Apple mit vielen Funktionen zum Datenschutz, der auf iPhones und iPads verwendet wird. Es gibt Optionen wie <strong>&#8222;Privates Surfen&#8220;<\/strong>, <strong>&#8222;Tracking vermeiden&#8220;<\/strong> und <strong>&#8222;Betrugswarnung&#8220;<\/strong>, um Nutzer vor Datensammlungen, Phishing-Angriffen und Trackern zu sch\u00fctzen. Die datenschutzwahrende Werbungsmessung von Safari erm\u00f6glicht es Websites, die Wirksamkeit von Anzeigen zu messen, ohne dabei personenbezogene Daten zu speichern oder Cookies zu verwenden. Dar\u00fcber hinaus gibt es auch die M\u00f6glichkeit, Apple Pay-Pr\u00fcfungen zu deaktivieren, um die Privatsph\u00e4re von Nutzern zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Obwohl Safari eine Funktion hat, um Drittanbieter-Cookies vollst\u00e4ndig zu blockieren, k\u00f6nnte die Privatsph\u00e4re von Nutzern trotzdem gef\u00e4hrdet sein. Apple war <strong>Teil des PRISM-\u00dcberwachungsprogramms<\/strong>, das der <strong>*NSA einen direkten Zugriff auf Nutzerdaten<\/strong> gab. Au\u00dferdem gab es in der Vergangenheit <strong>erhebliche Datenschutzpannen bei Safari<\/strong>, bei denen beispielsweise im &#8222;privaten Surfmodus&#8220; die Daten der Nutzer gesammelt wurden oder <strong>eigentlich gel\u00f6schte Browserverl\u00e4ufe in der iCloud gespeichert<\/strong> wurden.<\/p>\n<p>Wie der Browser in Puncto Sicherheit &amp; Usability abgeschnitten hat, erfahrt Ihr <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/browsertest-2023-safari-chrome-mobile-und-duckduckgo-im-vergleich\/9812\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/p>\n<h6>*\u00a0ob die NSA direkten Zugriff hat, ist nicht eindeutig gekl\u00e4rt. Nach Aussagen von Snowden und netzpolitik.org ist dies Tatsache, laut US-Gesetze ist dies nicht erlaubt.<\/h6>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Chrome Mobile<\/h2>\n<figure id=\"attachment_6500\" aria-describedby=\"caption-attachment-6500\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-6500\" src=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Google_Chrome_icon_February_2022.svg_-150x150.png\" alt=\"Google Chrome Browser Logo\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Google_Chrome_icon_February_2022.svg_-150x150.png 150w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Google_Chrome_icon_February_2022.svg_-300x300.png 300w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Google_Chrome_icon_February_2022.svg_-768x768.png 768w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Google_Chrome_icon_February_2022.svg_-270x270.png 270w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Google_Chrome_icon_February_2022.svg_.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6500\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Wikipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p>Google bietet nicht nur eine Desktop-Version von Chrome an, sondern auch mobile Versionen f\u00fcr die eigenen Betriebssysteme Android und iOS von Apple. Die ersten Ver\u00f6ffentlichungen f\u00fcr beide Systeme fanden im Jahr 2012 statt. Chrome Mobile ist mit knapp <strong><span class=\"count\">61,96 <\/span>% Marktanteil<\/strong> weltweit der <strong>meist genutzte Mobile Browser<\/strong>. Das liegt sicher auch daran, dass er <strong>bei Android-Ger\u00e4ten vorinstalliert<\/strong> ist. Obwohl Google bei Android zumindest eine gewisse Kontrolle aus\u00fcbt, hat der Internet-Gigant bei den <strong>Beschr\u00e4nkungen von Apple<\/strong> auf iOS seine Grenzen erreicht.<\/p>\n<p><strong>Folgende Daten werden von Chrome Mobile gesammelt:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Finanz\u00adinforma\u00adtionen<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Standort<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Kontakt\u00adinforma\u00adtionen<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Kontakte<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Benutzer\u00adinhalte<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Suchverlauf<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Browser-Verlauf<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Kennungen<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Nutzungs\u00addaten<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Diagnose<\/span><\/span><\/li>\n<li><span class=\"privacy-type__grid\"><span class=\"privacy-type__grid-content privacy-type__data-category-heading\">Sonstige Daten<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Chrome Mobile ist ein sicherer mobiler Browser, der Euch gut <strong>vor Phishing und Malware sch\u00fctzt<\/strong> &#8211; \u00e4hnlich wie auf dem PC. Die Verantwortung daf\u00fcr tr\u00e4gt <strong>Google Safe Browsing<\/strong>, das Euch vor sch\u00e4dlichen Websites und herunterladbaren Dateien sch\u00fctzt. In Bezug auf Sicherheit gibt es bei Google Chrome nichts auszusetzen.<\/p>\n<p>Jedoch gibt es Bedenken bez\u00fcglich Eurer Privatsph\u00e4re. Chrome ist ein Produkt von <strong>Google<\/strong>, einem Unternehmen, das nicht gerade f\u00fcr seinen hohen Wert auf Privatsph\u00e4re bekannt ist. Obwohl es einen <strong>Inkognito-Modus<\/strong> gibt, in dem euer Verlauf nicht gespeichert wird, bleibt das Problem bestehen. Ihr wisst nie wirklich, welche Daten Google von Euch sammelt und solltet daher alle Browser und Tools dieses Unternehmens <strong>mit Vorsicht genie\u00dfen<\/strong>.<\/p>\n<h3>Datensparmodus<\/h3>\n<p>Im Datensparmodus wird der <strong>Surfverkehr \u00fcber Googles Server geleitet<\/strong>. Die komprimieren alle Inhalte einer Seite, bevor Euer Ger\u00e4t sie ausspielt. Bei langsamen Verbindungen surfen Sie dadurch etwas schneller. <strong>Ob man freilich alles an Google schicken will, ist eine andere Frage<\/strong>.<\/p>\n<h3>Anmeldung bei Chrome<\/h3>\n<p>Wenn Ihr Chrome Mobile zum ersten Mal \u00f6ffnet, werdet Ihr gefragt, ob Ihr euch anmelden m\u00f6chtet. Wenn Ihr euch mit eurem <strong>Google-Konto<\/strong> anmeldet, speichert der Browser viele Informationen \u00fcber euer Surfverhalten auf diesem Konto. Dazu geh\u00f6ren ge\u00f6ffnete Websites, gespeicherte Lesezeichen und Passw\u00f6rter. Vorteilhaft ist, dass sich die Lesezeichen und Passw\u00f6rter auf beiden Ger\u00e4ten synchronisieren, wenn Ihr ein weiteres Ger\u00e4t verwendet, das mit demselben Google-Konto verkn\u00fcpft ist. Allerdings bildet Google auf Grundlage dieser Daten ein <strong>detailliertes Profil von Euch<\/strong>. Wenn Ihr das nicht m\u00f6chtet, k\u00f6nnt Ihr Chrome auch einfach <strong>ohne Anmeldung nutzen<\/strong>.<\/p>\n<h3 id=\"toc2\">Synchronisierung und Google-Dienste<\/h3>\n<p>Wenn die automatische Vervollst\u00e4ndigung von Suchanfragen und URLs aktiviert ist, werden alle von Euch eingegebenen Daten sowie einige Cookies bereits an die Standardsuchmaschine gesendet, <strong>bevor Ihr auf &#8222;Suchen&#8220; klickt<\/strong>. Wir empfehlen, diese Funktion zu deaktivieren, insbesondere wenn Ihr Google als Suchmaschine nutzt, da dies zur <strong>Profilerstellung<\/strong> genutzt werden kann.<\/p>\n<p>Ebenso solltet Ihr die Funktion <strong>&#8222;Vorschl\u00e4ge f\u00fcr \u00e4hnliche Seiten anzeigen&#8220;<\/strong> deaktivieren, da dies auch zur <strong>Profilbildung<\/strong> genutzt werden kann. Google macht automatisch Vorschl\u00e4ge zur Korrektur, wenn eine Website nicht gefunden werden kann.<\/p>\n<p>Wenn die Funktion <strong>&#8222;Zum Suchen tippen&#8220;<\/strong> aktiviert ist, werden alle W\u00f6rter, die Ihr auf einer Website antippt sowie der umgebende Text <strong>an die Suchmaschine von Google gesendet<\/strong>. Wenn Ihr bei Chrome angemeldet seid, wird auch die Adresse der besuchten Website an Google \u00fcbermittelt und <strong>protokolliert<\/strong>.<\/p>\n<h3>Datenschutzeinstellungen<\/h3>\n<h4>Browserdaten l\u00f6schen<\/h4>\n<p>Leider gibt es in Chrome <strong>keine M\u00f6glichkeit<\/strong>, automatisch Browserdaten wie Surfverlauf, Cache (auch bekannt als &#8222;Zwischenspeicher&#8220;) oder Cookies <strong>beim Beenden der App zu l\u00f6schen<\/strong>. Da viele Datensammler auf diese Browserdaten zugreifen k\u00f6nnen, empfehlen wir, sie <strong>regelm\u00e4\u00dfig manuell zu l\u00f6schen<\/strong>, um die Vertraulichkeit Eurer pers\u00f6nlichen Informationen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<h4>Safe Browsing<\/h4>\n<p>Die Funktion <strong>&#8222;Safe Browsing&#8220;<\/strong> ist standardm\u00e4\u00dfig aktiviert und sch\u00fctzt Euch vor Schadprogrammen und Betrugsversuchen <strong>(Phishing)<\/strong>, die \u00fcber Websites im Internet verbreitet werden k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich werden auch heruntergeladene Dateien auf Sch\u00e4dlichkeit \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Google stellt sicher, dass Safe Browsing so konzipiert ist, dass keine Informationen dar\u00fcber gesammelt werden, welche Seiten Ihr besucht. Anfragen werden nicht mit dem Google-Konto verkn\u00fcpft und IP-Adressen werden nach 2 Wochen automatisch gel\u00f6scht. Der Browser Firefox verwendet ebenfalls Googles Safe-Browsing-Dienst. Wir empfehlen diese Funktion als zus\u00e4tzlichen Schutz beim Surfen zu nutzen.<\/p>\n<h4>Auf Zahlungsmethode zugreifen<\/h4>\n<p>\u00dcbermittelt Websites die Information, <strong>welche Zahlungswege Ihr nutzt<\/strong>, beispielsweise Paypal. Auch wenn Ihr die Funktion abw\u00e4hlt, k\u00f6nnt Ihr noch mit euren gewohnten Zahlmitteln bezahlen.<\/p>\n<h4><strong>Seiten vorab laden<\/strong><\/h4>\n<p>Hierbei l\u00e4dt Chrome bestimmte Seiten vor, <strong>noch bevor man sie angetippt hat<\/strong>. Wenn Ihr zum Beispiel auf einer Website surft und dort ist ein Link eingebettet, dann kann die Seite hinter diesem Link schon mal vorgeladen werden. Tippt Ihr dann auf den Link, kann die Zielseite schneller aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Nachteil: Browserinformationen und Eure IP-Adresse werden dabei an die betreffende Website \u00fcbermittelt, auch wenn Ihr diese <strong>gar nicht<\/strong> aufruft. Wir empfehlen, die Funktion zu deaktivieren.<\/p>\n<h4><strong>Do not track<\/strong><\/h4>\n<p>Diese Funktion informiert Websites dar\u00fcber, dass man <strong>nicht getrackt<\/strong> werden m\u00f6chte. Websites m\u00fcssen sich daran jedoch nicht halten und tun es oft auch nicht. Ein Tracking-Blocker w\u00e4re hier effektiver, ist aber f\u00fcr Chrome <strong>leider nicht verf\u00fcgbar<\/strong>. Dennoch ist es besser als nichts, diese Funktion zu aktivieren.<\/p>\n<h3>Vorl\u00e4ufiges Fazit<\/h3>\n<p>Wer einfach surfen m\u00f6chte, kommt mit dem extrem praktischen Chrome f\u00fcr Android gut klar. Allerdings wurde der Browser von Google entwickelt und das bedeutet vor allem: Eure Daten werden ordentlich <strong>zusammengesammelt<\/strong> und <strong>abgespeichert<\/strong>. Und dagegen k\u00f6nnen die integrierten \u201eDatenschutz\u00a0und\u00a0Sicherheit\u201e-Funktionen auch <strong>nur bedingt<\/strong> etwas unternehmen. Mit dem Browser-Klassiker surft man schnell und intuitiv, jedoch nicht besonders privat. Viele Zusatzfunktionen bietet er nicht.<\/p>\n<p>Wie der Browser in Puncto Sicherheit &amp; Usability abgeschnitten hat, erfahrt Ihr <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/browsertest-2023-safari-chrome-mobile-und-duckduckgo-im-vergleich\/9812\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>DuckDuckGo Privacy Browser<\/h2>\n<figure id=\"attachment_6497\" aria-describedby=\"caption-attachment-6497\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6497 size-medium\" src=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DuckDuckGo_logo.svg_-300x237.png\" alt=\"Logo DuckDuckGo Browser\" width=\"300\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DuckDuckGo_logo.svg_-300x237.png 300w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DuckDuckGo_logo.svg_-768x606.png 768w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DuckDuckGo_logo.svg_-342x270.png 342w, https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/DuckDuckGo_logo.svg_.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6497\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Wikipedia<\/figcaption><\/figure>\n<p>DuckDuckGo (basierend auf dem Kinderspiel <strong>\u201eEnte, Ente, Gans\u201c<\/strong>) wurde von Gabriel Weinberg gegr\u00fcndet und am 29. Februar 2008 in Valley Forge, Pennsylvania, gestartet.<\/p>\n<p>DuckDuckGo ist haupts\u00e4chlich als <strong>sichere Alternative zur Suchmaschine Google<\/strong> bekannt. Das Besondere an dem Dienst ist, dass dieser <strong>keinerlei<\/strong> pers\u00f6nliche Informationen sammelt und weiterverbreitet. Au\u00dferdem ist er <strong>kostenlos<\/strong> und <strong>Open Source<\/strong>. Er verf\u00fcgt \u00fcber alle Funktionen, die ein <strong>datenschutzorientierter Browser<\/strong> bietet, z.B.<\/p>\n<ul>\n<li>Automatische Umstellung auf HTTPS, sofern verf\u00fcgbar<\/li>\n<li>Anonym Suchen ohne Verlauf<\/li>\n<li>Werbung und andere Tracker blockieren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie auch die Suchmaschine ist der Browser in Sachen Sicherheit und Privatsph\u00e4re bestens ausgestattet.<\/p>\n<p>DuckDuckGo ist aufgrund seiner auf Privatsph\u00e4re ausgerichteten Suche zu einem bekannten Namen geworden. W\u00e4hrend Google den <strong>Ruf eines Datenkraken<\/strong> hat, m\u00f6chte DuckDuckGo den Nutzern eine Alternative bieten, die <strong>nicht jeden einzelnen Schritt verfolgt<\/strong>. Der Fokus auf Privatsph\u00e4re hat sich mittlerweile jedoch auch auf den Browser selbst verlagert.<\/p>\n<h3>Sicherheitsbewertung<\/h3>\n<p>DuckDuckGo verf\u00fcgt \u00fcber viele n\u00fctzliche Funktionen, aber eine der besten ist zweifellos die <strong>individuelle Sicherheitsbewertung<\/strong> jeder Webseite nach einem Buchstabenprinzip. Die Bewertung reicht von <strong>F (vergleichsweise unsicher) bis A (sicher)<\/strong> und basiert auf verschiedenen Faktoren wie der <strong>Anzahl von registrierten Trackern<\/strong> oder der <strong>St\u00e4rke der Verschl\u00fcsselung<\/strong>. In der Adressleiste zeigt \u00fcber ein links neben der Adresse angeordnetes Symbol zu jeder Website im Privatsph\u00e4re-Dashboard eine Einsch\u00e4tzung bez\u00fcglich Datenschutz an.<\/p>\n<h3>Feuer-Funktion<\/h3>\n<p>Zudem gibt es einen coolen <strong>Selbstzerst\u00f6rungsknopf<\/strong> rechts neben der Adressleiste. Dr\u00fcckst du diesen, werden <strong>alle Tabs geschlossen<\/strong> und <strong>alle Daten gel\u00f6scht<\/strong>. Es gibt indes die M\u00f6glichkeit, Websites einzeln von dieser L\u00f6schaktion auszunehmen: Dazu tippen wir auf den Men\u00fcknopf rechts oben und w\u00e4hlen\u00a0<strong>Diese Website feuerfest<\/strong>\u00a0machen. Das ist angezeigt f\u00fcr Websites, bei denen wir eingeloggt sind und eingeloggt bleiben m\u00f6chten. Im Men\u00fc gibt es auch den Befehl\u00a0<strong>Datenschutz deaktivieren<\/strong>, \u00fcber den wir die Anti-Tracking-Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die gerade ge\u00f6ffnete Website abschalten \u2013 das ist dann notwendig, wenn die Website wichtig ist und nicht richtig funktioniert.<\/p>\n<h3>Microsoft ist die Ausnahme<\/h3>\n<p>Der Browser macht leider f\u00fcr einen einzelnen Anbieter eine Ausnahme vom Trackingschutz: <strong>Microsoft<\/strong>.<\/p>\n<p>Konkret werden alle Tracker, die mit Bing.com und Linkedin.com Kontakt aufnehmen, <strong>von der Blockade ausgenommen<\/strong>. Microsoft kann die Aktivit\u00e4ten der Nutzer des Duck-Duck-Go-Browsers ungest\u00f6rt <strong>webseiten\u00fcbergreifend<\/strong> tracken. Firmengr\u00fcnder <strong>Gabriel Weinberg<\/strong> betont: &#8222;Dies sei eine direkte Konsequenz des Suchmaschinen-Deals mit Microsoft. Dessen Bing bildet n\u00e4mlich <strong>in weiten Teilen die Grundlage f\u00fcr die Suchergebnisse<\/strong> von DuckDuckGo. Der Deal untersage es dem eigenen Unternehmen, in Microsoft-Dienste einzugreifen. Diese Beschr\u00e4nkung gelte <strong>nur f\u00fcr den Browser<\/strong>, w\u00e4hrend es in der Suchmaschine keine solche Ausnahmen gebe. F\u00fcr diese habe man eine gemeinsame L\u00f6sung mit Microsoft entwickelt, die verhindere, dass Microsoft erf\u00e4hrt, wer hinter Werbeklicks stecke.&#8220; In einem weiteren Statement hei\u00dft es weiter: <strong>&#8222;In Zukunft soll es keine Ausnahme mehr f\u00fcr Microsoft geben.&#8220; <\/strong><\/p>\n<p>So zumindest das Versprechen \u2013 ob das wirklich gelingt und wann es dann umgesetzt wird, l\u00e4sst sich derzeit nat\u00fcrlich nicht sagen.<\/p>\n<h3>Vorl\u00e4ufiges Fazit<\/h3>\n<p>Unmengen an Features sucht man bei DuckDuckGo vergebens. Der Browser wirkt sehr minimalistisch \u2013 doch genau das kann durchaus\u00a0<strong>sympathisch<\/strong> sein. Weiterhin geh\u00f6rt der DuckDuckGo-Browser datenschutztechnisch zu den <strong>besten Apps.<\/strong> Wer viel Wert auf seine Privatsph\u00e4re legt, kann hier getrost zugreifen. Da der DuckDuckGo-Browser eher ein Aufsatz auf bereits existierendem Software-Material ist, muss hier auf Zusatzfunktionen wie Synchronisation oder Add-Ons verzichtet werden. Wann auch Microsoft keine Daten mehr bei DuckDuckGo tracken darf, ist auch noch ungewiss.<\/p>\n<p>Wie der Browser in Puncto Sicherheit &amp; Usability abgeschnitten hat, erfahrt Ihr <a href=\"https:\/\/www.psw-group.de\/blog\/browsertest-2023-safari-chrome-mobile-und-duckduckgo-im-vergleich\/9812\"><strong>hier<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Finales Fazit<\/h2>\n<p>Mittlerweile m\u00fcsst Ihr bei den meisten Smartphone-Browsern nicht mehr auf die Standardfunktionen verzichten, die Euch auch vom PC bekannt sind. Von den drei hier vorge\u00adstellten Kandi\u00addaten hinter\u00adlie\u00df der <strong>DuckDuckGo Privacy Browser<\/strong> eindeutig den besten Eindruck. Er ist vergleichs\u00adweise schnell, zeigt Sicher\u00adheits\u00adl\u00fccken zuver\u00adl\u00e4ssig an und schaltet sie gleich\u00adzeitig aus. Was der Browser tut, kann man selbst <strong>ohne tech\u00adnisches Verst\u00e4ndnis leicht nach\u00advoll\u00adziehen<\/strong>. Safari bietet standardm\u00e4\u00dfig den Intelligent Tracking Prevention (ITP) und blockiert Cookies von Drittanbietern. Chrome Mobile verf\u00fcgt \u00fcber den Inkognito-Modus und kann die Aktivit\u00e4ten des Nutzers von seinem Google-Konto trennen.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Beitrag nehmen wir uns dann die Datenschutz-Browser <strong>Brave, Opera und Tor<\/strong> vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir in unserem letzten Beitrag die Big Player Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox unter die Lupe genommen haben, nehmen wir uns diesmal die mobilen Browser Apple Safari, Chrome Mobile und DuckDuckGo vor. Unser Schwesterblog der PSW GROUP besch\u00e4ftigt sich erneut ausf\u00fchrlich mit den Aspekte Usability und Sicherheit. Auf dem Markt gibt es &hellip; <\/p>\n<p class=\"read-more\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/browsertest-runde-2\/\"> Mehr Lesen<span class=\"screen-reader-text\">  Mehr Lesen<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":6460,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[111,1],"tags":[155,153,3],"class_list":["post-6449","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-datenschutz","category-informationssicherheit","tag-browser-datenschutz","tag-browser-test","tag-datenschutz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6449"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6507,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6449\/revisions\/6507"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6460"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}