{"id":6963,"date":"2024-09-27T10:14:30","date_gmt":"2024-09-27T08:14:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/?p=6963"},"modified":"2024-09-27T10:14:30","modified_gmt":"2024-09-27T08:14:30","slug":"google-consent-mode-datenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/google-consent-mode-datenschutz\/","title":{"rendered":"Der Google Consent Mode: Was m\u00fcsst ihr wissen?"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Google Consent Mode: Wie ist die Ausgangslage?<\/strong><\/h2>\n<p>Das Tracking eurer Website-Besucher ist mittlerweile zu einem zentralen Thema geworden \u2013 insbesondere in der spannenden Balance zwischen Datenschutz und digitalem Marketing. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Internet zu einer Plattform entwickelt, auf der Unmengen an Daten \u00fcber das Verhalten und die Vorlieben von Nutzern gesammelt und analysiert werden. Diese Praxis, bekannt als Tracking, erm\u00f6glicht es euch, als Website-Betreiber oder Werbetreibende, wertvolle Einblicke in das Nutzerverhalten zu gewinnen, ma\u00dfgeschneiderte Inhalte zu erstellen und gezielte Werbekampagnen durchzuf\u00fchren. Aber wie so oft, gibt es auch hier Herausforderungen und Diskussionen.<\/p>\n<p>Ein zentrales Problem beim Tracking ist der Schutz der Privatsph\u00e4re. Eure Nutzer hinterlassen beim Surfen digitale Spuren, die oft ohne ihr Wissen oder ihre ausdr\u00fcckliche Zustimmung gesammelt und ausgewertet werden. Diese Daten reichen von einfachen Klickpfaden bis hin zu detaillierten Profilen und pers\u00f6nlichen Pr\u00e4ferenzen. Die Frage des Datenschutzes steht dabei immer im Raum, und viele f\u00fchlen sich unwohl bei dem Gedanken, dass ihre Online-Aktivit\u00e4ten \u00fcberwacht und analysiert werden. Dies k\u00f6nnte euer Vertrauen bei den Nutzern beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig steht ihr als Unternehmen vor der Herausforderung, eine Balance zwischen der effektiven Nutzung von Daten und der Einhaltung gesetzlicher Datenschutzvorgaben zu finden. Gesetze wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) setzen klare Grenzen und Anforderungen an die Einwilligung und Transparenz bei der Datennutzung. Ihr m\u00fcsst sicherstellen, dass ihr die Zustimmung eurer Nutzer einholt und transparent \u00fcber die Datennutzung informiert. Diese Regelungen haben viele Unternehmen dazu gebracht, ihre Tracking-Praktiken anzupassen, um rechtliche Risiken zu vermeiden und das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen.<\/p>\n<p>Mit dem Digital Markets Act (DMA) aus dem Jahr 2024 r\u00fcckt das Thema Tracking nochmal st\u00e4rker in den Fokus. Der DMA hat das Ziel, die Machtbalance auf digitalen M\u00e4rkten zu regulieren und sicherzustellen, dass gro\u00dfe Plattformen, die als sogenannte Gatekeeper fungieren (wie Alphabet, Amazon, Apple, ByteDance, Meta und Microsoft), keine unlauteren Wettbewerbspraktiken anwenden. F\u00fcr euch bedeutet das, dass die Art und Weise, wie ihr Tracking-Daten nutzt und sammelt, den Anforderungen an Transparenz und Fairness entsprechen muss.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfere Plattformen wie Google und Facebook sammeln durch umfassendes Tracking und Datenanalyse tiefgehende Einblicke in das Verhalten ihrer Nutzer, um die Erkenntnisse an Werbekunden gewinnbringend zu verkaufen. Dies gibt ihnen einen Wettbewerbsvorteil, da sie gezielte Werbung und personalisierte Inhalte anbieten k\u00f6nnen \u2013 was f\u00fcr kleinere Mitbewerber oft schwierig ist. Der DMA strebt an, diese Ungleichheiten zu reduzieren, indem er faire Wettbewerbsbedingungen und gleiche Zugangsm\u00f6glichkeiten zu Daten f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Ihr m\u00fcsst also sicherstellen, dass eure Tracking-Praktiken nicht nur die Datenschutzanforderungen erf\u00fcllen, sondern auch im Einklang mit den neuen Marktregeln stehen, um Transparenz und Fairness im digitalen Markt zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Was genau ist der Digital Markets Act (DMA)?<\/h2>\n<p>Der Digital Markets Act (DMA) ist eine Verordnung der Europ\u00e4ischen Union, die faire und wettbewerbsf\u00e4hige Bedingungen auf digitalen M\u00e4rkten schaffen soll. Im Fokus stehen vor allem die gro\u00dfen Online-Plattformen, die als &#8222;Gatekeeper&#8220; fungieren. Hier sind die wesentlichen Punkte des DMA f\u00fcr euch zusammengefasst:<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderung des Wettbewerbs:<\/strong><br \/>\nDer DMA soll sicherstellen, dass gro\u00dfe Plattformen ihre Marktmacht nicht missbrauchen und der Wettbewerb auf digitalen M\u00e4rkten gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p><strong>Schutz von Verbrauchern und Unternehmen:<\/strong><br \/>\nEs geht darum, sicherzustellen, dass weder Verbraucher noch kleinere Unternehmen durch unfaire Praktiken der Gatekeeper benachteiligt werden.<\/p>\n<p><strong>Innovation und Vielfalt:<\/strong><br \/>\nDurch faire Wettbewerbsbedingungen wird auch die Innovationskraft und Vielfalt auf dem digitalen Markt gest\u00e4rkt.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h4>Definition von Gatekeepern<\/h4>\n<p>Gatekeeper sind gro\u00dfe Plattformen, die aufgrund ihrer Marktmacht eine zentrale Rolle im Zugang zu digitalen Diensten spielen. Um als Gatekeeper zu gelten, m\u00fcssen Plattformen bestimmte Kriterien erf\u00fcllen:<\/p>\n<ul>\n<li>Signifikante Pr\u00e4senz in mehreren EU-L\u00e4ndern.<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Nutzerbasis auf Konsumenten- und Unternehmensseite.<\/li>\n<li>Eine starke und stabile Marktposition.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Verpflichtungen und Verbote f\u00fcr Gatekeeper<\/h4>\n<p>Der DMA legt klare Regeln fest, um einen fairen Wettbewerb zu gew\u00e4hrleisten. Hier ein \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Pflichten f\u00fcr Gatekeeper:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Datenportabilit\u00e4t:<\/strong><br \/>\nNutzer m\u00fcssen ihre Daten einfach zwischen verschiedenen Diensten \u00fcbertragen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Interoperabilit\u00e4t:<\/strong><br \/>\nGatekeeper m\u00fcssen sicherstellen, dass ihre Dienste mit anderen Anbietern kompatibel sind.<\/li>\n<li><strong>Nicht-Diskriminierung:<\/strong><br \/>\nEigene Produkte d\u00fcrfen nicht gegen\u00fcber den Angeboten von Wettbewerbern bevorzugt werden.<\/li>\n<li><strong>Werbungstransparenz:<\/strong><br \/>\nTransparente Informationen zu Preisgestaltung und Leistung der Werbedienste sind Pflicht.<\/li>\n<li><strong>Zugang zu Plattformen:<\/strong><br \/>\nDer Zugang zu den Plattformen darf nicht ohne Grund eingeschr\u00e4nkt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Durchsetzung und Sanktionen<\/h4>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission \u00fcberwacht die Einhaltung des DMA. Bei Verst\u00f6\u00dfen k\u00f6nnen Geldstrafen von bis zu 10% des weltweiten Jahresumsatzes des Gatekeepers verh\u00e4ngt werden. Bei Wiederholungsf\u00e4llen drohen noch h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h4>Auswirkungen auf den digitalen Markt<\/h4>\n<p>Der DMA hat das Potenzial, die Spielregeln auf den digitalen M\u00e4rkten deutlich zu ver\u00e4ndern. F\u00fcr euch bedeutet das mehr Auswahlm\u00f6glichkeiten, fairere Wettbewerbsbedingungen und die Chance, mit innovativen Ideen Fu\u00df zu fassen. Gleichzeitig werden gro\u00dfe Plattformen ihre Gesch\u00e4ftspraktiken an die neuen Vorschriften anpassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Was bedeutet der Digital Markets Act f\u00fcr Google?<\/h2>\n<p>Der Digital Markets Act (DMA) wird erhebliche Auswirkungen auf gro\u00dfe Unternehmen wie Google haben, da er die Macht dieser Plattformen, die als &#8222;Gatekeeper&#8220; fungieren, regulieren soll. Google ist aufgrund seiner dominanten Marktstellung ein Paradebeispiel f\u00fcr einen solchen Gatekeeper.<\/p>\n<p>Ein interessanter Aspekt, der direkt mit den neuen regulatorischen Anforderungen zusammenh\u00e4ngt, ist der sogenannte &#8222;Google Consent Mode&#8220;. Google hat diesen Modus entwickelt, um sowohl den rechtlichen Vorgaben gerecht zu werden als auch die eigene Gesch\u00e4ftsstrategie anzupassen.<\/p>\n<h4>Einwilligungspflicht<\/h4>\n<p>Als Gatekeeper ist Google verpflichtet, die Zustimmung der Nutzer einzuholen (Artikel 5 Abs. 2 lit. b DMA). Das bedeutet, dass ihr als Website-Betreiber sicherstellen m\u00fcsst, dass eure Nutzer ihre Zustimmung geben, bevor ihre personenbezogenen Daten f\u00fcr personalisierte Werbung verarbeitet werden.<\/p>\n<h4>Einwilligung f\u00fcr Google<\/h4>\n<p>Bisher wurde die Zustimmung haupts\u00e4chlich den Website-Betreibern erteilt, wenn es um die Nutzung von Daten und Cookies ging. Mit dem neuen Einwilligungsmodus (Google Consent Mode) m\u00fcsst ihr aber auch sicherstellen, dass die Zustimmung direkt gegen\u00fcber Google erteilt wird. F\u00fcr euch als Website-Betreiber bedeutet das, dass ihr nicht nur Sanktionen von Beh\u00f6rden oder Nutzern bei Verst\u00f6\u00dfen bef\u00fcrchten m\u00fcsst, sondern auch m\u00f6gliche Haftungsanspr\u00fcche von Google.<\/p>\n<h4>Transparenzpflicht<\/h4>\n<p>Gatekeeper wie Google sind verpflichtet, eure Nutzer umfassend zu informieren. Dazu geh\u00f6ren Angaben zu den Verwendungszwecken, eingesetzten Diensten, Cookies und vergleichbaren Technologien sowie deren Anbieter.<\/p>\n<h4>Verbot von Dark Patterns<\/h4>\n<p>Ihr kennt sie sicher: Designtricks, die Nutzer subtil zur Zustimmung verleiten, z. B. durch auff\u00e4llig gro\u00dfe &#8222;Akzeptieren&#8220;-Buttons im Vergleich zu versteckten &#8222;Ablehnen&#8220;-Optionen. Solche sogenannten &#8222;Dark Patterns&#8220; sind im Rahmen des DMA ausdr\u00fccklich verboten.<\/p>\n<h4>Einfaches Opt-Out<\/h4>\n<p>Es muss klar und einfach f\u00fcr eure Nutzer sein, wie sie ihre Zustimmung widerrufen k\u00f6nnen. Eine transparente und benutzerfreundliche Opt-Out-M\u00f6glichkeit ist Pflicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Was ist der Google Consent Mode?<\/h2>\n<p>Der Google Consent Mode ist eine Technologie, die Google entwickelt hat, um Website-Betreiber bei der Erf\u00fcllung der Datenschutzanforderungen zu unterst\u00fctzen, insbesondere im Hinblick auf die DSGVO und \u00e4hnliche Regelungen. Es gibt ihn in zwei Varianten: Basic und Advanced.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Grundlegende Funktionen:<\/h4>\n<p>Der Google Consent Mode steuert die Verarbeitung von Google-Tags \u00fcber den Google Tag Manager und bietet folgende M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Flexibles Tracking:<\/strong><br \/>\nIhr k\u00f6nnt flexibel steuern, wie Google-Tags (wie Google Analytics, Google Ads) arbeiten \u2013 abh\u00e4ngig davon, ob eure Nutzer ihre Zustimmung zur Datenverarbeitung gegeben haben oder nicht.<\/li>\n<li><strong>Konfigurierbare Zustimmungsstatus:<\/strong><br \/>\nIhr k\u00f6nnt den Zustimmungsstatus eurer Nutzer f\u00fcr verschiedene Arten von Cookies festlegen, und die Google-Tags passen ihr Verhalten entsprechend an.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Funktionsweise:<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Zustimmung gegeben:<\/strong><br \/>\nHaben eure Nutzer der Datennutzung zugestimmt, arbeiten die Google-Tags wie gewohnt und sammeln die entsprechenden Daten.<\/li>\n<li><strong>Zustimmung verweigert:<\/strong><br \/>\nWenn keine Zustimmung gegeben wurde, \u00e4ndern die Google-Tags ihr Verhalten. Google Analytics sammelt beispielsweise weiterhin Daten, jedoch ohne Cookies zu setzen \u2013 das bedeutet, es werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet &#8211; zumindest laut Aussage von Google.<\/li>\n<li><strong>Anonymisierte Daten:<\/strong><br \/>\nSollten eure Nutzer die Zustimmung verweigern, werden die gesammelten Daten anonymisiert, sodass keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf einzelne Personen m\u00f6glich sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Unterschiede zwischen Basic und Advanced im Google Consent Mode<\/h2>\n<p>Die beiden Varianten des Google Consent Mode unterscheiden sich in ihrer Komplexit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t:<\/p>\n<h4>Basic (Einfache Implementierung)<\/h4>\n<p>Der Basic-Modus ist f\u00fcr Unternehmen gedacht, die eine einfache und schnelle L\u00f6sung suchen, um die Einhaltung der Datenschutzvorschriften zu gew\u00e4hrleisten. Diese Variante bietet euch eine einfache M\u00f6glichkeit, die Zustimmung der Nutzer zu verwalten, ohne viel technische Expertise zu ben\u00f6tigen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schnelle Implementierung:<\/strong><br \/>\nWenn eure Nutzer nicht zustimmen, werden weder Cookies gesetzt noch Daten erhoben. Der Basic-Modus ist ideal f\u00fcr Unternehmen, die grundlegende Datenschutzanforderungen abdecken m\u00f6chten.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Advanced (Erweiterte Implementierung)<\/h4>\n<p>Der Advanced-Modus bietet euch eine umfangreichere und anpassbarere L\u00f6sung. Er ist ideal f\u00fcr Unternehmen, die mehr Kontrolle \u00fcber die Datenerhebung und detaillierte Zustimmungsoptionen ben\u00f6tigen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Detaillierte Steuerung:<\/strong><br \/>\nMit dem Advanced-Modus k\u00f6nnt ihr spezifische Zustimmungsoptionen f\u00fcr verschiedene Arten von Google-Tags festlegen. So k\u00f6nnt ihr genau steuern, welche Daten zu welchem Zweck gesammelt werden.<\/li>\n<li><strong>Ping-IDs trotz Ablehnung:<\/strong><br \/>\nWenn eure Nutzer die Zustimmung verweigern, werden zwar keine Cookies gesetzt, aber es werden sogenannte \u201ePings\u201c mit einer eindeutigen Ping-ID an Google gesendet. Diese Daten werden laut Google anonymisiert, aber die genaue Nachvollziehbarkeit bleibt fraglich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Nachteile der beiden Varianten<\/h2>\n<p>Beide Varianten des Google Consent Mode haben ihre Vor- und Nachteile. Hier ein \u00dcberblick, was ihr bei der Entscheidung ber\u00fccksichtigen solltet:<\/p>\n<h4>Basic (Einfache Implementierung)<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Eingeschr\u00e4nkte Anpassungsf\u00e4higkeit:<\/strong><br \/>\nMit dem Basic-Modus habt ihr weniger M\u00f6glichkeiten, die Zustimmungsoptionen zu individualisieren. Das kann zu einer weniger pr\u00e4zisen Kontrolle der Datenerfassung f\u00fchren.<\/li>\n<li><strong>Geringere Transparenz:<\/strong><br \/>\nDer Basic-Modus bietet eine standardisierte L\u00f6sung, die m\u00f6glicherweise nicht die gew\u00fcnschte Detailgenauigkeit bei der Datenerfassung und -nutzung bietet.<\/li>\n<li><strong>Potenzielle Compliance-Risiken:<\/strong><br \/>\nDer Basic-Modus k\u00f6nnte in bestimmten F\u00e4llen nicht ausreichen, um alle gesetzlichen Vorgaben zu erf\u00fcllen, was rechtliche Risiken mit sich bringen k\u00f6nnte.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Advanced (Erweiterte Implementierung)<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Komplexere Implementierung:<\/strong><br \/>\nDer Advanced-Modus erfordert mehr technisches Know-how und Ressourcen. Gerade f\u00fcr kleinere Unternehmen kann dies eine Herausforderung darstellen.<\/li>\n<li><strong>H\u00f6here Kosten:<\/strong><br \/>\nDie Implementierung und Wartung des Advanced-Modus sind mit h\u00f6heren Kosten verbunden, da ihr mehr Aufwand in die kontinuierliche \u00dcberwachung und Anpassung investieren m\u00fcsst.<\/li>\n<li><strong>Risiko von Fehlkonfigurationen:<\/strong><br \/>\nDa der Advanced-Modus komplexer ist, besteht ein gr\u00f6\u00dferes Risiko, dass es zu Fehlern bei der Implementierung kommt, was wiederum rechtliche Konsequenzen haben k\u00f6nnte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Was muss beachtet werden, wenn ihr Google-Produkte wie Google Analytics oder Google Ads weiterhin nutzen m\u00f6chtet?<\/h2>\n<p>Wenn ihr auf eurer Website Cookies einsetzt, um das Verhalten der Nutzer zu verfolgen, ben\u00f6tigt ihr die ausdr\u00fcckliche Zustimmung der Nutzer. Diese Zustimmung wird meist \u00fcber Cookie-Banner eingeholt, die auf der Website eingebunden werden. Hier kommt der Google Consent Mode ins Spiel.<\/p>\n<p>Er fungiert als Schnittstelle zwischen eurem Opt-In-Verfahren und den Google-Diensten wie Google Analytics oder Google Ads. Ihr m\u00fcsst sicherstellen, dass die Einwilligung eurer Nutzer sowohl f\u00fcr die Website als auch f\u00fcr Google gilt.<\/p>\n<p>Falls ihr Google Ads nutzt, um z. B. Conversion-Rates zu messen, ist der Consent Mode mittlerweile Pflicht. Egal, ob ihr die Basic- oder Advanced-Variante verwendet \u2013 in jedem Fall m\u00fcsst ihr einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google abschlie\u00dfen, falls dies noch nicht geschehen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Wenn ihr weiterhin Google Analytics, Google Ads und \u00e4hnliche Dienste nutzen wollt und dabei auf Nummer sicher gehen m\u00f6chtet, k\u00f6nnte der Basic-Modus f\u00fcr euch die beste Wahl sein. Hier werden Daten nur im Falle einer ausdr\u00fccklichen Zustimmung \u00fcbermittelt. F\u00fcr Unternehmen, die auf pr\u00e4zisere Datenerhebungen setzen oder eine intensivere Werbestrategie verfolgen, bietet der Advanced-Modus mehr Spielraum \u2013 allerdings m\u00fcsst ihr dabei sicherstellen, dass der Datenschutz immer im Fokus steht.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nach wie vor die Nutzung von Google Analytics nicht empfehlen und raten immer zu Nutzung von weniger invasiven Alternativen &#8211; bspw. <a href=\"https:\/\/www.psw-consulting.de\/blog\/matomo-eine-echte-google-analytics-alternative\/\">Matomo<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google Consent Mode: Wie ist die Ausgangslage? Das Tracking eurer Website-Besucher ist mittlerweile zu einem zentralen Thema geworden \u2013 insbesondere in der spannenden Balance zwischen Datenschutz und digitalem Marketing. 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